Das Biotop der Halde

'Entdecken Sie das Leben auf und um der Halde'
(Rungang mit Audioführer)

Blegny-Mine - le biotope du terril

Entdecken Sie die Pflanzen, die sich auf der Schutthalde der Zeche Blegny angesiedelt haben © Blegny-Mine

Ein Audioführer (FR - NL - D - GB) begleitet den Einzelbesucher. Der Bergmann Marcel und sein gelber Schwalbenschwanz-Schmetterling (Tagfalter) erläutern die überraschende Artenvielfalt, die dort zu finden ist. Auf dem Schieferberg, einem Überbleibsel der Halde, hat die Natur ihren Platz zurückerorbert.
Birken, Natterkopf (Echium), wilde Möhren, Amseln, Grasmücken, blauflügelige Ödland-schrecken, Frösche, Geburtshelferkröten haben sich hier angesiedelt.

Auf dem Gipfel, in 57 m Höhe, bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Gegend.
Ein für das Herver Land typischer Weinberg mit hiesigen Sorten und einem Tümpel vervollständigen den Rundgang.

Ein idealer Spaziergang, der del Besucher erlaubt, die Natur und die Halden mit anderen Augen zu sehen.

 

 

 

 

 

Wussten Sie übrigens ?

… dass man allgemein von „der“ Halde spricht, sich aber tatsächlich zwei Halden aus unterschiedlichen Zeitaltern auf dem Zechengelände in Blegny befinden? Die erste Halde entstand in den Jahren zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, die zweite 1947. In den 1970er Jahren sollte eine weitere Halde entstehen, da die zweite ihre maximale Schütthöhe erreicht hatte. Durch die anstehende Schließung des Geländes sahen die Verantwortlichen jedoch von dieser Investition ab und erweiterten stattdessen die zweite Halde. Dadurch nahm diese Halde eine etwas außergewöhnliche Form an und erscheint nicht mehr wie eine einfache Aufschüttung von Steinen. Infolgedessen war auch in Zukunft nur noch von einer Halde die Rede.

Blegny-Mine - vue aérienne du terril

Die Halde aus der Vogelperspektive © ÖDW DGO4 G.Focant